Tourenski-Tour in Laterns

Es liegt noch gar nicht viel Schnee auf den Bergen und das Wetter wird auch wieder wärmer. Also muss man schauen wann man am optimalsten auf die Piste geht.

Tagsüber sind die Temperaturen zu hoch aber nachts ist es mit Temperaturen um den Gefrierpunkt perfekt um den Berg hinunter zu rutschen.

Dieses Mal geht es mit den Tourenski in Laterns auf den Berg und das in der Dunkelheit.

Fragende Blicke richten sich auf die Ausrüstung. Was brauche ich und was fällt mir nur zur Last?

Als erstes braucht man natürlich die richtigen Ski. Tourenski – diese sind leichter als die normalen Latten für die Piste. Weiter ist auch die Breite der Ski optional. Das heißt, dass die breiten Skier eher für den Tiefschnee geeignet sind und die etwas schmaleren Latten für die normale Piste.

Die Skistiefel sind beim Tourenskigehen und -fahren auch etwas besonders. Sie lassen sich so einstellen, dass man beim Hochlaufen zwar einen guten Halt aber auch frei beweglich ist. Auch sind sie leichter wie die normalen Skistiefel. Für die Abfahrt kann man sie wieder so einstellen, dass sie hart sind und man fest in den Schuhen steht.

Doch jetzt wieder zurück zur Ausrüstung. Die Ski und die Stiefel sind dran. Die Stöcke mit den breiten Tellern in der richtigen Höhe eingestellt. Die Lampe angeschaltet. Nun muss man nur noch schauen wo man hinläuft!

An diesem Mittwochabend ist das kein Problem. Man fühlt sich wie einer der Goldgräber auf dem Weg zum Klondike. Man muss da fast in einer Schlange nach oben gehen.

Irgendwann biegt unser Guide Fabi nach links ab und es geht so langsam in Richtung Wald.

Durch den Wald hindurch ist es eine ganz besondere Stimmung. Es liegt zwar nicht viel Schnee doch es reicht um nicht auf den Steinen nach oben zu gehen.

Über Brücken und Bäche, dicht vorbei an Sträuchern, gelangen wir nach knapp 500 Höhenmetern wieder auf die Piste. Der Wald hat dem Gipfel Platz gemacht. Wenn es nicht doch angefangen hätte noch zu schneien wäre es ein super Ausblick gewesen den man auf das Rheintal gehabt hätte. Ein ander Mal vielleicht.

Auf dem Gipfel selbst trifft man natürlich wieder alle anderen Tourenskigeher an Dir einen anderen Weg auf den Gipfel genommen haben wie wir.

Auch hier geht es wieder ganz schön eng zu.

Stolz kann ich mich vor dem Gipfelkreuz präsentieren. Die Freude vor der Abfahrt ist einem richtig anzusehen.

Doch zunächst geht es nur ein Viertel der Abfahrt hinunter.

Es ist Abend und wir haben noch keine Rast gemacht. Zum Glück hat die Falba Stuba geöffnet. Hier haben wir Glück, die Bude ist voll doch man sitzt einfach einen einen freien Platz. Eine Lifeband die die klassischen Hüttenhits spielt und natürlich gutes Essen und Bier und Schnaps – „wenn man nicht am nächsten Tag arbeiten müsste“.

Warum Tourenski?

Die immer noch größer werdenden Skigebiete verlangen dem eigenen Geldbeutel einiges ab. Nicht mehr jeder kann es sich leisten die Preise für eine normale Tageskarte zu leisten. Das Tourenskigehen ist demnach eine günstige Alternative zum normalen Skifahren.

Außerdem möchten manche nicht auf ihre Wander- oder Bergtour verzichten, nur weil gerade Winter ist. Das Schneeschuhgehen ist für den ein oder anderen vielleicht sogar zu beschwerlich beim Abstieg. Oder man möchte einfach den Spaß an der Abfahrt genießen. Denn wenn man den Berg zuvor auf den Brettern hochwärts bezwungen hat, so hat man sich die Abfahrt redlich verdient und kann diese durchaus richtig genießen.

Sodann wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019. Ich freue mich auf das kommende Jahr mit euch und auf ein paar richtig tolle Touren.

Bis dahin alles Gute.

Euer Tom

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