Test: Camelbak

Ich durfte den Camelbak Toro8 mit dem neuen Reservoir „Crux“ testen.

Kommen wir zunächst zum Reservoir:

Beschrieben ist, dass die Hydroguard Technologie anti-mikrobiell das Wachstum von Bakterien in Reservoir und Trinkschlauch verhindern soll.

Hierzu kann ich leider keine Aussage machen, da ich das nicht entsprechend testen kann.

Der Handgriff eine geniale Idee. Zum einen kann man hiermit das Reservoir festhalten und einhändig befüllen und zum anderen kann man den Handgriff im Camelbak-Rucksack einhaken, wodurch das Reservoir dort optimal fixiert ist.

Das Ventil ist ebenfalls eine tolle Sache. Es fällt es mir hier um einiges einfacher, das Wasser einzusaugen, als bei der Konkurrenz von Source, das ich bisher in Gebrauch hatte.

Das Reservoir hat eine riesige Öffnung, die mit einem drehbaren Deckel verschlossen wird. Dieser soll laut Herstellerangaben leichtgängig und auslaufsicher sein. Leichtgängig kann ich hier definitiv unterschreiben. Auch ist während meiner Testphase von ca. 3 Monaten und jede Menge Biketouren und Wanderungen nichts in den Rucksack ausgelaufen.

Was bei den Reservoirs ganz wichtig ist, ist der Geschmack aus dem Schlauch. Ungewaschen schmeckt das Wasser auf dem Reservoir bei den ersten beiden Füllungen tatsächlich nach Plastik. Was sehr unangenehm ist. Nach einer ordentlichen Reinigung mit den richtigen Geräten ist jedoch der Geschmack des Wassers einwandfrei.

Jetzt zum Toro8:

Eigentlich ist der Toro8 ein Bikerucksack für Tagestouren. Er eignet sich aber auch sehr gut für kleine Wanderungen oder Stadtausflüge.

Sein 5L Packvolumen ist nicht gerade üppig, vor allem nicht nachdem dort ein 3L Reservoir eingehängt wurde. Aber genau dafür ist er ja gemacht.

Er reicht aus, um das Reservoir, ein Erste Hilfe Set, Fahrradpumpe, Handschuhe, Schlüssel, Handy, Werkzeugtool, Messer, Windjacke und ein kleines Schlauch Reparaturset unterzubringen. Im Endeffekt alles, was man für eine erfolgreiche, mehrstündige Tour braucht.

Mit einem Gewicht von ca. 820 Gramm ist er auch noch ein Leichtgewicht unter den kleinen Tagesrucksäcken mit Protektor.

Als zusätzlicher Schutz ist am Rückenteil ein Full Back CE Level 2 Protektor eingeschoben. Diesen kann man auch rausnehmen. Der einzige Nachteil dabei ist, dass der Rucksack mit Protektor am Rücken nicht mehr so atmungsaktiv ist. Die Frage die man sich hier stellen sollte ist: Sicherheit oder nasser Rücken.

Fazit:

Den Rucksack sollte man sich als Anfänger und auch ambitionierter Biker unbedingt zulegen. Vor allem wenn man sich eine teure Protektorweste sparen möchte. Hier schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Das Reservoir ist aufgrund des Handgriffs nur in Verbindung mit einem geeigneten Camelbak Rucksack zu empfehlen. Ansonsten ist es möglich dass der Handgriff des Reservoirs im Rucksack etwas beschädigt.

Also: Beides zusammen eine super Anschaffung, einzeln sollte man sich Gedanken machen, ob es nicht doch eine Alternative gibt. Oder man hat schon ein entsprechendes Reservoir oder Rucksack.

Viel Spaß beim Biken 😉

Euer Tom

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